Das Zertifizierungssytem muss sehr objektiv arbeiten. Einige neue EN-D Gleitschirme haben die Flugtests bestanden.
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News
Meeting der Prüfstellen und der PMA
Der Teststop der Prüfstellen von EN-D Gleitschirmen wird aufgehoben.
Das Zertifizierungssytem muss sehr objektiv arbeiten. Einige neue EN-D Gleitschirme haben die Flugtests bestanden.
Diese Gleitschirme wurden bereits mit der beschränkten Benutzung von Faltleinen getestet, wie sie beim Meeting der Prüfstellen und der PMA am 9. Dezember 2011 beschlossen wurde.
Das Zertifizierungssystem hat nicht die Berechtigung technische Beschränkungen wie zum Beispiel der Streckung oder der Geschwindigkeit zu beschliessen. Dies können nur die Hersteller und Wettbewerbsorganisatoren tun.
Die Piloten müssen sich darüber im Klaren sein, dass es innerhalb der EN-D Kategorie einen breiten Bereich von Gleitschirmen gibt für unterschiedliche Pilotenfähigkeiten. Gleitschirme, die konstruiert wurden um nur von den besten Piloten in Wettbewerben des Spitzensports geflogen zu werden und traditionelle EN-D Gleitschirme, wie wir sie alle bisher seit vielen Jahren kennen, die für Hobbypiloten gedacht sind.
Die Beschreibung für welche Pilotengruppe EN-D Gleitschirme gedacht sind, ist in der Norm festgelegt:
“ EN-D
Gleitschirme mit anspruchsvollem Flugverhalten und potenziell heftigen Reaktionen auf Turbulenzen und Pilotenfehler. Die Rückkehr in den Normalflug erfordert präzisen Piloteneingriff.
Für Piloten, die über viel Übung im Ausleiten abnormaler Flugzustände verfügen, die sehr aktiv fliegen, die signifikante Erfahrungen in turbulenten Bedingungen gesammelt haben, und die die möglichen Konsequenzen des Fliegens mit einem solchen Gleitschirm akzeptieren.”
Weltweite Untersuchung des Gleitschirmmarktes
Die Paraglider Manufacturers Association (PMA) hat vor kurzem die erste weltweite Untersuchung des Gleitschirmmarktes in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigten, dass 2009 knapp 29.000 Gleitschirme und 4.300 Motorschirme verkauft wurden in einem Markt mit weltweit 101.000 aktiven Piloten als potentiellen Käufern. Die Marktuntersuchung enthält detailierte Informationen über die Zahl der verkauften Gleitschirme, Motorschirme, Gurtzeuge, Rettungsgeräte und Zubehör aufgeteilt nach Regionen, Ländern und EN-Klassifikation. Diese Ergebnisse liegen den Mitgliedern der PMA vor. Die Marktuntersuchung wurde im Auftrag der PMA von David Humphrey durchgeführt, ein Profi-Marktforscher aus München und selbst engagierter Gleitschirmpilot.
PMA Stellungnahme zum Nach-Test des DHV von Wendegurtzeugen mit Airbag-Protektor
Am 27. August 2010 veröffentlichte der DHV auf seiner Website einen “inoffiziellen Testbericht” von 5 Wendegurtzeugen mit Airbag-Protektoren; 4 von diesen Gurtzeugen hatten den Rettungsgerätekontainer unter dem Sitzbrett
Die Airbag-Protektoren dieser 4 Gurtzeuge wurden ursprünglich von der EAPR nach LTF 35/03 getestet. Eingebaut im integrierten Rettungsgerätekontainer des Gurtzeugs war eine Standard-Rettungsgeräte-Attrappe.
Die PMA begrüsst es, dass alle Prüfstellen dafür Sorge tragen, dass Produkte die auf dem Gleitschirmmarkt angeboten werden sicher sind und den geltenden Normen entsprechen. Andererseits würde es die PMA aber auch erwarten, dass eine Prüfstelle den jeweiligen Hersteller über anstehende Nach-Tests und deren Gründe informiert so, dass der Hersteller in der Lage ist aktiv die daraus folgenden Massnahmen zu entscheiden. Vorab-Informationen, die veröffentlicht werden führen nur zu Verunsicherung der Öffentlichkeit.
Die PMA ist mit der Veröffentlichung dieser Testergebnisse auf der DHV Website aus folgenden Gründen nicht einverstanden:
1) Die unterschiedlichen Dämpfungswerte mit und ohne eingebautem Rettungsgerät im Rettungsgerätekontainer unter dem Sitzbrett betreffen alle Gurtzeuge mit Rettungsgerätekontainer unter dem Sitzbrett, nicht nur Wendegurtzeuge mit Airbag Protektor, sondern auch normale Gurtzeuge mit Airbag Protektor und Gurtzeuge mit Schaumprotektor. Dies ist bekannt aus zahlreichen Vergleichstests der Hersteller (Woody Valley).
2) Es ist weder in der LTF 35/03 spezifiziert, noch durch das 2. Protektor Test Symposium, noch in der LTF 91/09, dass Protektoren in Gurtzeugen ohne eingebautes Rettungsgerät zu testen sind. Mit eingebautem Rettungsgerät zu testen ist logisch und entspricht der häufigsten Unfallsituation bei der ein Protektor bei einem Zwischenfall bei Start oder Landung Schutz bietet.
Zusätzlich möchten wir darauf hinweisen, dass der Pilot nach einer Rettungsgeräteöffnung an den Schultern aufgehängt ist und sich dadurch in einer vorwärtsgeneigten Lage befindet. Dies bedeutet, dass ein Protektor kaum zur Wirkung kommen könnte. Die zulässige Sinkgeschwindigkeit nach einer Rettungsgeräteöffnung ist ausserdem so bemessen, dass ein Protektor nicht benötigt wird.
3) Das BMVBS (Bundesverkehrsministerium) plant die LBA Akkreditierung von Gleitschirm-Prüfstellen in naher Zukunft durch ein europäisches Akkreditierungssystem zu ersetzen, das seit dem 1. Januar 2010 in Kraft ist
mehr lesen... Die deutsche Akkreditierungsstelle DAkkS in Berlin hat die eindeutige Auskunft gegeben, dass die Überprüfung einer Prüfstelle durch eine andere Prüfstelle nicht zulässig ist. Akkreditierung, Auditierung und Überprüfung einer Prüfstelle kann nur durch die Akkreditierungsstelle geschehen. Im Moment ist dies das LBA und in naher Zukunft werden es die Akkreditierungsstellen in den verschiedenen europäischen Ländern sein.
Die PMA befürwortet dieses neue Akkreditierungssystem sehr, da es dazu beitragen wird, dass alle Prüfstellen in vergleichbarer Weise testen und Messinstrumente verwenden die kalibriert sind um so weit als möglich identische Messergebnisse zu produzieren. Dies war ein ernst zu nehmendes Problem nicht nur in der Vergangenheit und stellt einen Bereich dar, der durch das neue Akkreditierungssystem leicht verbessert werden kann. Dies sollte auch dazu beitragen, dass eine Prüfstelle nicht mehr meint sie müsse die Testergebnisse einer anderen Prüfstelle in Frage stellen.
PMA Jahrestagung in St. Hilaire 16. September
Die PMA Jahrestagung hat die neue PMA Vorstandschaft gewählt, die sich aus den gleichen Personen zusammensetzt wie bisher:
Hannes Papesh NOVA Präsident
Thomas Maurer PARATECH Aktuar
Günther Wörl SWING Kassenwart
Rolf Zeltner ADVANCE Vorstandsmitglied
Manfred Kistler SKYWALK Vorstandsmitglied
Ein wichtiges Ergebnis der PMA Jahrestagung war die Abstimmung über den PMA Vorschlag für FAI cat.1 Wettbewerbe (Weltmeisterschaften und kontinentale Meisterschaften):
Die PMA vertritt den Standpunkt, dass ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit in FAI cat.1 Wettbewerben geleistet werden kann was das Material betrifft, wenn diese Wettbewerbe auf zertifizierte Gleitschirme mit maximal EN–D beschränkt werden. Gleitschirme der Offenen Klasse haben ihren Platz in Wettbewerben, FAI cat.1 Wettbewerbe sind aber nicht dieser Platz.
Ergebnis der Abstimmung: Stimmen dafür 16, Gegenstimmen 2, Enthaltungen 3
PMA Datenbank für Gleitschirm Testflug Videos online
Die PMA hat eine Datenbank installiert die von den Experten, PMA Mitglieder und Prüfstellen, benutzt wird. In dieser Datenbank werden die Testflug-Videos aller Gleitschirme, die ab 2010 getestet wurden, gespeichert werden. Wenn du zur Gruppe der Experten gehörst und Zugang zu dieser Datenbank haben möchtest, dann kontaktiere bitte den
Neues Forum für PMA Mitglieder
Wir haben ein neues Forum angelegt für die PMA Mitglieder für interne PMA Diskussionen. Wenn du dieses Forum benutzen möchtest, dann musst du dich für das Forum anmelden und ein E-mail an den
15-16. Mai Super Paragliding Testival in Kössen
26 Gleitschirm- und Gurtzeug Hersteller aus 11 Ländern präsentieren ihre Produkte für kostenlose Probeflüge beim 2. Super Paragliding Testival in Kössen. Auch die Internationale Presse ist mit dabei. Die Hersteller Advance, Aircross, Airwave, Dudek, Firebird, Gin Gliders, Gradient, Icaro, Independence, Kortel, Mac Para, Niviuk, Nova, Ozone, Paratech Pro Design, Sky Paragliders, Skyline, Skywalk, Sol, Sup’Air, Swing, UP, U-Turn, Wings of Change und Woody Valley erwarten alle Piloten in Kössen mehr
hier…
Die Deregulierung der Zulassung für Gleitschirme in Österreich wird im Mai 2010 in Kraft treten
Nach Auskunft des österreichischen Bundesministeriums für Verkehr ist im Mai 2010 endlich mit der langersehnten Veröffentlichung der ZLLV 2010 (Zivilluftfahrzeug- und Luftfahrtgerätverordnung) zu rechnen. Alle nicht-motorisierten Gleitschirme, Hängegleiter und Fallschirme werden damit in Österreich von jeglicher Zulassungspflicht und -bürokratie befreit.
Martin Jursa, früher Chef des damals gemeinsamen deutsch/österreichischen Technikreferates des DHV/ÖAeC, hat im Auftrag der PMA den Wegfall der Zulassungspflicht und -Bürokratie von Gleitschirmen in Österreich erreicht. Martin Jursa kann man auch als den Vater unseres international angewandten und akzeptierten Prüf-Standards für Gleitschirme, der EN-926 bezeichnen.
Nach den neuen Regelungen der ZLLV 2010 dürfen Gleitschirme in Österreich betrieben werden, wenn die Lufttüchtigkeit nach dem Stand der Technik gewährleistet ist und der Hersteller dies auf dem Typenschild bestätigt hat.
Der Halter des Gleitschirms ist für die Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit verantwortlich, indem er dafür sorgt, dass die notwendigen Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten gemäß Betriebshandbuch durchgeführt werden.
Alle die schwerfälligen Verwaltungsakte durch den ÖAeC (Österreichischer Aeroclub) wie die Musterzulassung, Ausstellung von Plaketten oder Lufttüchtigkeitszeugnissen etc.fallen in Zukunft weg.
Wie ist die rechtliche Situation jetzt für die motorisierten Gleitschirme in Österreich?
Die neue ZLLV 2010 bringt keine vollständige Deregulierung für motorisierte Gleitschirme. Die Zulassung wird jedoch deutlich erleichtert und flexibler gestaltet als bisher. Zusätzlich zu den Anforderungen wie sie für die nicht-motorisierten Gleitschirme gelten, besteht für Motorschirme die Verpflichtung einer Erstverwendungsprüfung durch den ÖAeC sowie von turnusmässigen Nachprüfungen durch Betriebe, die über eine entsprechende behördliche Genehmigung des ÖAeC verfügen.
Durch den Wegfall der Musterzulassung wird der Markt auch für ausserhalb Österreichs ansässige Hersteller geöffnet und die Beschränkung des Marktes auf jene österreichischen Hersteller, die eine Betriebsbewilligung des ÖAeC besitzen, entfällt.
Österreich ist jetzt vollständig entbürokratisiert für nicht-motorisiertes Gleitschirmfliegen. Die Hersteller übernehmen die volle Verantwortung für die Produkte, die sie verkaufen.
Deutschland ist nach der Deregulierung in Österreich das einzige Land weltweit, das noch über eigene nationale Regelungen hinsichtlich der Musterprüfung von Gleitschirmen verfügt. Es wird erwartet, dass auch die Behörden in Deutschland einsehen werden, dass es keinen Grund für nationale Alleingänge im Bereich des Gleitschirmfliegens gibt und dass auch Deutschland dem Weg Europas folgen wird.
Neue Lufttüchtigkeitsforderungen für Gleitschirme
Die neue LTF 2009 wurde am 17.12.2009 in den NfL 91/09 (Nachrichten für Luftfahrer) veröffentlicht. Sie ist jedoch für die LBA anerkannten Prüfstellen noch nicht rechtlich bindend. Dies kann noch einige Monate dauern bis die neuen Gesetzestexte veröffentlicht werden. In der dazwischen liegenden Zeit können die Prüfstellen entweder nach der alten LTF 2003 oder der neuen LTF 2009 testen. Die PMA und die vom Luftfahrtbundesamt anerkannten Prüfstellen DHV und EAPR haben eine Vereinbarung getroffen nur nach den neuen Lufttüchtigkeitsforderungen für Gleitschirme zu testen, die nahezu identisch mit der bestehenden EN Norm sind. Die Vereinbarung lautet nicht auf die Gesetzesänderung zu warten, sondern den neuen, höheren Teststandard sofort anzuwenden. Piloten, die sich informieren wollen nach welchem Standard ein Gleitschirm getestet wurde, können dies bei der Veröffentlichung aller Gleitschirmtests in den Datenbanken der Prüfstellen finden. Ein offensichtliches Anzeichen für die Verwendung der neuen LTF 2009 ist auch, dass sie die gleichen Gleitschirmklassifikationen verwendet wie die EN-926-2: A, B, C, D anstatt der Klassifikation der alten LTF 2003 1, 1-2, 2, 2-3 und 3.
Download der neuen LTF 2009 in Deutsch
Die PMA plant auch eine französische Version der LTF 2009 zu erstellen.
Einheitlicher Teststandard für Gleitschirme für die ganze Welt
Die PMA hat ihr wichtigstes Ziel erreicht: Ein einheitlicher Teststandard für Gleitschirme für die ganze Welt. Die neue LTF 91/09 als Rahmen für die EN-926 wurde am 17. Dezember 2009 veröffentlicht. Sie ersetzt die alte LTF 35/03. Alle Piloten haben darauf seit langem gewartet und endlich ist es Wirklichkeit.
Um einheitliches Testen aller Prüfstellen möglich zu machen, wurde die EN-926 an mehreren Stellen mit Kommentaren zum besseren Verständnis der Details ergänzt. Diese Kommentare wurden von den EN-Arbeitsgruppen bestehend aus Experten der 4 Prüfstellen und der PMA ausgearbeitet.
Eine vollständige englische und französiche Übersetzung der LTF 91/09 folgt in Kürze. Der grösste Teil des Inhalts der LTF besteht aus dem Text der aktuellen EN-926, die es in verschiedenen Sprachen gibt. Hier kann man den deutschen Text der LTF 91/09
Die Diskussion über die FAI Definition von Gleitschirm
Auf der einen Seite ist Gelb, auf der anderen Seite Rot, dazwischen haben wir Orange. Die Frage, die sich uns stellte war: Wie viel Orange ist noch Gelb und wo fängt es an Rot zu werden?
Zwei Extreme eines Flügels unter dem ein Pilot an Leinen hängt, sind denkbar: Ein sehr einfacher Gleitschirm, nur aus Tuch und Leinen ohne Mylar oder irgendwelche anderen Verstärkungen und ein Atos-ähnlicher Flügel unter dem der Pilot in einem Gleitschirmgurtzeug hängt, aufgehängt an 2 Leinen und mit zwei oder drei weiteren Leinen, die der Pilot in seinen Händen hält, um den Flügel zu steuern. Irgendwo zwischen diesen beiden Extremen hatten wir eine Linie zu ziehen, die definiert wo ein flexibler Gleitschirm endet und wo eine andere Art von Fluggerät beginnt.
Free Flight Tegelberg 2009
Die Free-Flight am Tegelberg 2009 in einer Zeltstadt unterhalb von König Ludwigs Märchenschloss Neuschwanstein. Organisator Benno
Osowski hatte richtig Gas gegeben. Es hat sich gelohnt. Insgesamt zwischen
13.000 und 14.000 Zuschauer waren zu verzeichnen. Davon 5.000 Messe-Besucher.
Der Freitag begann verhalten, dafür zeigte sich das Allgäu am Samstag und Sonntag von seiner schönsten Seite. Der Besucher stand vor der Qual der Wahl: Entweder an den Ständen mit den Experten sprechen, oder sich umgehend
den neuen Wunsch-Gleitschirm für 2010 auszuleihen. Mehr über die
Free-Flight Tegelberg hier…
Das Super Paragliding Testival in Kössen
| Was für ein Testival, Paragliding Festival und Party Let’s do it again and keep it nice and simple so hörte man alle Piloten und Hersteller nach dem ersten Super Paragliding Testival in Kössen reden. Was für ein phantastischer Event, 4 Tage mit 1000 Piloten und 5400 Flügen. Ein wirklich toller Ersatz für Winter Paragliding Testivals im Stubai oder Bregenzer Wald. | ![]() Die Stände der Hersteller |
| Das perfekte Flugwetter am Donnerstag und Samstag und die immer freundlichen Mädels an Sepp Himbergers Fliegerbar sorgten für hunderte von glücklichen Gesichtern. | ![]() Reini und Sepp |
| 22 Gleitschirm- und Gurtzeug Hersteller aus 10 verschiedenen Ländern aus der ganzen Welt waren versammelt. Bis zu 200 Piloten gleichzeitig füllten den Himmel über Kössen mit ihren bunten Tüchern. Nächstes Jahr wird das Super Paragliding Testival in Kössen natürlich noch schöner. Das Datum steht jetzt schon fest und ist wieder um Himmelfahrt vom 13.-16. Mai, Donnerstag bis Sonntag. Über 1200 Gleitschirme und Gurtzeuge wurden zum Probefliegen ausgegeben. Und das Allerwichtigste war, es gab nicht einen einzigen Zwischenfall sondern nur zufriedene und glückliche Gesichter! | ![]() Die Fliegerbar war viel besucht |
| Nächstes Jahr hoffen wir auch Christoph Burgers "A Buena Vista" mit ihren relaxten Cuba Sounds zurück zu haben und dann werden sie für uns am Samstag bis 23:00 spielen. Am Tag wird die Musik mehr ausgewogen sein von der Lautstärke für den perfekten Chill-Out. Und wer weiss, vielleicht hat es auch den Renegades so gut gefallen, dass sie uns ein Revival ihrer exzellenten Show bieten. | ![]() Der Landeplatz |
| Die Girls an der Fliegerbar werden dich noch mehr mit ihrem Lächeln verzaubern, wenn sie dein perfektes Steak servieren. Alle Gleitschirm Marken kommen natürlich mit der besten Produktpalette, die sie jemals hatten und sogar Petrus hat uns schon das perfekte Wetter versprochen. Jetzt musst du dich nur noch beeilen und dein Ferien-Appartment in Kössen buchen für das SUPER PARAGLIDING TESTIVAL vom 13.-16. Mai 2010. Bis zum nächsten Jahr dann bei Sepp's Fliegerbar in Kössen | ![]() Die Renegades |
LBA Anerkennung für Para-Test
Nach
Alain Zoller schreibt:
Am Freitag, 17. April 2009 erhielten wir einen Brief vom LBA (Luftfahrt Bundesamt) mit der Nachricht, dass Air Turquoise SA als Test-Center für die Musterprüfung von Luftsportgeräten gemäss der 3. DV LuftGerPV anerkannt wurde.
Diese Anerkennung versetzt uns in die Lage Musterprüfungen von einsitzigen und doppelsitzigen Gleitschirmen, Gleitschirm-Gurtzeugen und Protektoren und Rettungsgeräten gemäss § 10 Abs. 1 der LuftGerPv durchzuführen. Das heisst Air Turquoise SA kann Gleitschirmflugausrüstungen testen und prüfen für die ganze Welt nach EN-Standard und für Deutschland auch nach LTF-Standard (Lufttüchtigkeitsforderungen in Deutschland).(3. DV LuftGerPV - LTF wurde auch mit DHV bezeichnet in der Vergangenheit).
Flugtests für Gleitschirme
Ab nächster Woche werden wir die Gleitschirme, die bei uns bereits im Testverfahren sind, auch nach LTF testen, damit ihre Musterprüfung auch in Deutschland gültig ist. Um dem LTF Standard zu entsprechen müssen die Gleitschirme weitere Tests durchlaufen und zusätzliche Manöver geflogen werden. Im Moment werden wir dafür den Herstellern keine zusätzlichen Gebühren berechnen für diese zusätzlichen Tests und die damit verbundenen administrativen Arbeiten.
Belastungstest für Gleitschirme
Wir bieten bereits seit über einem Jahr den Herstellern Belastungstests nach EN und auch nach LTF an und das funktioniert sehr gut.
Rettungsgeräte
Für die Rettungsgeräte, die wir momentan im Musterprüfverfahren haben für EN, werden wir ebenfalls die zusätzlichen LTF Tests durchführen.Wir sind beim Rettungsgeräte-Test sehr flexibel, weil wir einen Helikopter verwenden. Die zusätzlichen Rettungsgeräte-Tests müssen den Herstellern in Rechnung gestellt werden.
Gleitschirmgurtzeuge und Protektoren
Dies ist neu für uns. Wir haben bisher noch keine Gurtzeug-Tests durchgeführt, auch nicht nach EN. Wir haben einige Prototypen getestet, um die Funktion unseres Test-Equipments zu überprüfen und um sicher zu sein, dass alles funktioniert.
Website
EN und LTF sind zwei völlig verschiedene Standards und Tests. Wir haben uns deshalb entschlossen die Website zu trennen. Alle Reports der LTF Tests und News wird man auf
Zusammenfassung
Wir werden die Hersteller später informieren über die Preise und wie sie vorzugehen haben, wenn sie neue Gleitschirmausrüstung testen lassen wollen für LTF und auch für EN. Setzen sie sich mit uns in Verbindung und wir werden ihnen sagen wie sie vorgehen müssen...
Weitere Erklärungen zur Übernahme der EN-Normen
Die EN Standards 926-1 und 926-2 bleiben unverändert.
Es wurden nur einige Kommentare hinzugefügt um Missverständnisse zu beseitigen und manche Punkte wurden den praktischen Anforderungen angepasst.
Ebenso wurden einige Übersetzungsfehler ins Deutsche korrigiert. Diese Kommentare wurden einstimmig von allen Test-Institutionen beschlossen (Air Turquoise, Aerotest, Academy and DHV).
Es sind Arbeitsanweisungen wie mit der existierenden EN Norm En 926-2 zu verfahren ist, keine Änderung der Norm. Eine Normen-Änderung hätte zu lange gedauert und alle Beteiligten stimmten überein, dass es zu früh wäre die Norm zu ändern und die EN-Normen neu zu überarbeiten. Es existiert noch nicht genügend praktische Erfahrung mit der bestehenden Norm.
Unsere Arbeitsgruppen arbeiten weiter und eine Neu-Überarbeitung der EN-Standards ist geplant im Laufe der kommenden 2 Jahre (diese Änderung könnte dann eventuell Ende 2011 in Kraft treten).
18.November 2008 4. Runder Tisch am Starnberger See
18.November 2008
4. Runder Tisch am Starnberger See
Beim Treffen des 4. Runden Tisches, diesmal am Starnberger See, konnte eine Einigung über die zukünftigen Testflugmanöver und Belastungstestkriterien für Gleitschirme erzielt werden.
Der Runde Tisch wurde vom Luftfahrt Bundesamt in Deutschland damit beauftragt über die Testkriterien für Gleitschirme in Deutschland zu beraten.
Der Runde Tisch wird das Luftfahrt Bundesamt bitten, die LTF (Lufttüchtigkeits Forderungen) dahingehend abzuändern, dass zukünftige die EN 926-1 (Belastungstest) und die EN 926-2 (Flugtest) die Prüfgrundlagen für die Musterprüfung innerhalb der deutschen LTF bilden.
EN-926 Gleitschirm-Testflug Arbeitsgruppen Treffen
Am 28.10.08 trafen sich die AG Flugtests und die AG Festigkeitstests im schweizerischen Villeneuve. Die Teilnehmer setzten sich aus Mitgliedern von Prüfstellen, Aerotest (F), Air Turquoise (CH), DHV (D), EAPR (D), des Herstellerverbandes PMA sowie eines Vertreters der EN Working Group WG 6 zusammen.
Das Treffen fand in ausgesprochen konstruktiver Atmosphäre statt. Es wurde eine Reihe von Vereinbarungen getroffen, die nicht nur eine technische Weiterentwicklung darstellen, sondern vor allem für mehr Transparenz der Prüfungen sorgen werden.
Durch diese Maßnahmen wurde zudem dem Anspruch Rechnung getragen, nur einen einzigen Standard für Gleitschirmtests zu definieren, mit der Zielsetzung einer künftigen Implementierung der EN Standards 926-1 bzw. 926-2 in die LTF.
Bregenzer Wald Cup 2009
Die PMA Mitglieder und die Flugschule Bregenzerwald haben nochmals über die Möglichkeit der Veranstaltung eines Bregenzerwald Cup im Winter 2009 ausführlich beraten. Beide Parteien wollen es bei der Absage des Bregenzerwald Cup im kommenden Winter belassen.
Der Umfang des Aufwands der von allen Herstellern und von Seiten des Veranstalters betrieben wurde, wird durch das Ergebnis nicht gerechtfertigt. Neben einem späteren Veranstaltungstermin in der wärmeren Jahreszeit, will die PMA auch das Serviceangebot für alle Piloten und Besucher bei zukünftigen Events verbessern. Hierzu wurde von der PMA ein neues Konzept erstellt, damit zukünftige Events noch attraktiver werden.
Die Flugschule Bregenzerwald wird vom 1.-3. Mai 2009 mit den von ihr vertriebenen Gleitschirm-Marken in Andelsbuch ein grosses Testival veranstalten.
Die Vorstellung der Produktpalette 2009 der gesamten Gleitschirmbranche findet bei den Veranstaltungen in St.Hilaire Ende September 2008 und im deutschsprachigen Raum bei der Thermik Messe in Sindelfingen am 13. Dezember 2008 bereits ein grosses Podium.
Im kommenden Jahr wird die Produktvorstellung 2010 der Gleitschirmbranche dann bei der Free Flight Tegelberg 2009 am 2.-4. Oktober stattfinden. Dort gibt es ebenfalls die Möglichkeit alle Gleitschirme zu testen. Weitere Termine für grosse Testivals während der 2009er Saison werden auf der PMA Homepage bekannt gegeben werden.
Situation in Österreich
Informationen, Stand 27.Oktober 2008, was das Fliegen mit Drachen und Gleitschirmen in Österreich angeht, findest du
Free Flight Tegelberg 2009 am 2.-4. Oktober
Die PMA hat sich für den Tegelberg entschieden als Veranstaltungsort der Free Flight 2009, den grossen Gleitschirm Flug-Event und Messe im deutschsprachigen Raum.
Der Tegelberg bietet sehr gute Möglichkeiten, um alles an einem Ort zu konzentrieren: Messe, Demoflüge der Hersteller und Probeflüge der Piloten.
Von den 6 verschiedenen Bewerbern für die Free Flight 2009 konnte der Tegelberg mit den besten Voraussetzungen aufwarten, alles ist zu Fuß erreichbar.
Zusätzlich gibt es einen Bus-Shuttle Service zum nahegelegenen Fluggebiet Buching für Probeflüge von Gleitschirmen.
Die Messe in mobilen Ausstellungshallen befindet sich direkt neben Landeplatz und Talstation der Tegelberg Seilbahn.
Wohnmobil-Stellplätze direkt neben dem Messegelände sind ebenfalls vorhanden.
Wir sehen uns dann bei der Free Flight Tegelberg 2009 am 2.-4. Oktober
Neben der Messe mit Flugevent am Tegelberg wird es mehrere von der PMA unterstützte, grosse Testivals an verschiedenen Orten im Laufe des Jahres 2009 geben.
Protektor Testanlage der EAPR von PMA Experten überprüft und genehmigt
Die PMA hat das unabhängige Ingenieurbüro Dr. Sibaei+Hastrich beauftragt die Protektor Testanlagen des DHV und der EAPR genauestens zu untersuchen und ein Gutachten zu erstellen. Die Analyse der Protektor Testanlage der EAPR ist vollständig, die Zusammenfassung des Gutachtens lautet:
Fazit:
Aufgrund der Vergleichsmessung und der Beurteilung der Testanlage kann abschließend festgestellt werden, dass die Messanlage der EAPR geeignet ist, die Messaufgabe nach der NFL II 35/03 (Deutsche Lufttüchtigkeits Forderungen) mit ausreichender Genauigkeit zu erfüllen.
Hier das
Der DHV hat sich bisher geweigert seine Protektor Testanlage von den unabhängigen Experten, die von der PMA beauftragt wurden, überprüfen zu lassen. Dies hat die Konsequenz, dass es im Moment nur eine einzige Protektor Testanlage gibt, die überprüft wurde und der bescheinigt wurde, dass sie korrekte Messergebnisse liefert. Die PMA fordert alle Hersteller auf Protektor Tests nur auf überprüften Testanlagen durchführen zu lassen, andernfalls bestünde das Risiko, dass die Ergebnisse in Frage gestellt werden könnten und für ungültig erklärt werden.
Weiterentwicklung der EN 926-2 Flugtests für Gleitschirme
Die NEW WAVE Arbeitsgruppe von Spezialisten ist eine Untergruppe der Working Group 6, die sich um die Weiterentwicklung der EN-926-2 Norm kümmert.Die Mitglieder dieser Arbeitsgruppe sind:
Die 4 Test-Organisationen (in alphabetischer Reihenfolge):
Aerotest (Marion Varnier, Vincent Teulier)
Air Turquoise (Alain Zoller)
Academy (Toni Bender)
DHV (Hannes Weiniger, Reiner Brunn)
Als Vertreter der PMA die Hersteller:Thomas Ripplinger (Advance)David Dagault (Ozone)Hannes Papesh (Nova): Koordinator
Darüberhinaus werden andere Experten hinzugezogen und um ihr Feedback gebeten (Bruce Goldsmith, Michael Nesler, Ondrej Dupal,..).Als erster Schritt in dieser Angelegenheit ist Alain Zoller gefragt eine Statistik der Manöver zu erstellen, die sich in den bisherigen EN-926-2 Testverfahren als die kritischsten erwiesen. Alain wird der WG-6 NEW WAVE eine solche Statistik liefern. Alle anderen Mitgliederder Arbeitsgruppe werden ebenfalls ihre Erfahrungen einbringen.
PMA Meeting Garmisch
Vertreter von 10 Gleitschirmherstellern trafen sich zur PMA Sitzung anlässlich der Free Flight in Garmisch.
Zuerst präsentierte Ilona Albrecht (Trunpoint / Gradient) ein neues Messekonzept.
Toni Bender informierte über die Fortschritte in den Belangen EN / LTF in Deutschland und die Diskussionen mit dem DHV.
Er empfiehlt die Einsetzung einer internationalen Arbeitsgruppe um in den nächsten 1.5 Jahren die EN zu überarbeiten. Weitere Details zum Thema neuer LTF in Deutschland (Referenzierung der EN, etc) werden nach dem nächsten Runden Tisch Gespräch veröffentlicht werden.
Die Wahl des Vorstandes brachte folgendes Ergebnis:
1. Vorstandsvorsitzender: Hannes Papesh (Nova)
2. Vorstandsvorsitzender: Thomas Maurer (Paratech)
Kassier: Günther Wörl (Swing)
Kassaprüfer: Manfred Kistler (Skywalk), Stefan Kurrle (Flymarket)
Weitere Themen:
Die einseitige Informationspolitik des DHV anlässlich des Stubai Cups, die Breitenerprobung in Deutschland und die Probleme um die DHV Zulassung von Gurtzeugprotektoren.
Das nächste PMA Meeting wird am 18. Septemper in Saint Hilaire stattfinden.
"LTF" statt "DHV".
Am PMA Meeting im Stubaital fand folgendes einstimmige Zustimmung:
Alle teilnehmenden Hersteller werden die Bezeichnung für die Geräte-Klassifizierungen ändern: anstatt "DHV1" oder "DHV1-2" wird "LTF1" oder "LTF1-2" verwendet. Dies ist eine Maßnahme, um die Akzeptanz der anderen Prüfstellen neben dem DHV sicherzustellen. Die Änderungen in Homepages, Katalogen, etc. werden Schritt für Schritt erfolgen.
EN Selbstzertifizierung
Anlässlich des Stubai Cups 2008 fand ein internationales PMA meeting statt.
Abseits der trockenen Themen wie PMA Satzung, einigte man sich im PMA Mitglieder Kreis auf einen vollen Unterstützungskurs gegenüber den existierenden Testinstituten.
Der einstimmige Beschluss lautet, dass alle PMA Mitglieder in Zukunft auf Selbstzertifizierung verzichten!
Stubai Cup
Die Szene trifft sich dieser Tage im Stubai Tal (Tirol). Auf dem Plan steht ein großes PMA Meeting am Freitag und ein Treffen der EN Testcenter (inkl. DHV) und Verbände am Samstag. Hier werden das erste Praxisfeedback und zukünftige Änderungen des EN Teststandards besprochen.
2. Runder Tisch in Bad Tölz
Am "runden Tisch" haben sich heute die Vertreter von PMA, DHV und EAPR getroffen. Das Meeting verlief in einer konstruktiven Atmosphäre. Bezüglich der Flugtests für Gleitschirme wurde ein gemeinsames Statement verfasst.
Gemeinsames Statement:
Der Runde Tisch ist sich einig, dass bezüglich des Flugtests die EN 926-2 als Basis für eine künftige LTF dient. Es herrscht Einigkeit, dass bei den Manövern tiefflächige Klapper und Steilspirale Verbesserungsbedarf besteht. Entsprechende Verbesserungen sollen gleichfalls bei der EN angestrebt werden. Sollte dies bei der EN nicht zeitnah gelingen, besteht die Möglichkeit die Änderungen in der LTF vorzuziehen. Die technische Festlegung der zu ändernden Manöver soll bis zum 1.4.2008 stehen. Die daraus resultierende Umsetzung erfolgt zum 1.9.2008.
"Runder Tisch" am Münchener Flughafen
Die PMA Paraglider Manufacturers Association e.V. i. Gr., deren Mitglied wir sind, hat am 13. November zum “Runden Tisch” am Münchener Flughafen eingeladen um über die LTF 2008 zu sprechen. Gesprächspartner am Tisch waren die European Academy of Parachute Rigging e.V. der Deutscher Motorschirmverband e.V. (DMSV) und der DHV.
Die PMA war durch ihr Technik-Kompetenzteam vertreten.
In den fünfstündigen Gesprächen war für jede Seite ausreichend Gelegenheit, die einzelnen Standpunkte darzustellen. Die Gesprächspartner kamen zu dem Ergebnis, in weiteren Gesprächen zu einer für alle Seiten gangbaren Lösung zu kommen.
Die Delegierten des DHV's haben sich auf ihrer Versammlung in Warstein im November 2007 ebenfalls mit überzeugender Mehrheit dafür ausgesprochen, mit der PMA einen gangbaren Weg für die LTF 2008 zu finden.
Am 19. Dezember hat der DHV die PMA, die EARP und den DMSV nach Bad Tölz eingeladen, um die Gespräche fortzuführen.
Die PMA begrüßt diese Entwicklung hinsichtlich einer konstruktiven Zusammenarbeit bzgl. der neuen LTF und freut sich auf ein konstruktives Miteinander aller beteiligten Organisationen. Zielsetzung aller in der PMA organisierten Hersteller ist es, eine für alle Piloten sichere und praktikable und zukunftsorientierte Lösung zu finden.
Gleitschirmfliegen soll heute und in Zukunft sicher und erschwinglich bleiben und vor allen Dingen sehr viel Freude machen.
Debatte um den DHV Entwurf eines Gütesiegels 2008
Die Debatte um den DHV Entwurf eines Gütesiegels 2008 erhitzt die Gemüter.
Einzelne PMA Mitglieder haben zu diesem Thema im Schlechtflieger Magazin Stellung bezogen.
Hier findet ihr einen





